BIoTope: Basistechnologie und Engineering-Methodik für die emergente Genese und semantische Komposition von IT-Ökosystemen

Im Projekt BIoTope beschäftigt sich das InES zusammen mit der TU Clausthal, der StoneOne AG und der Wolfsburg AG mit IT-Ökosystemen, also mit komplexen Softwaresystemen, die aus autonomen Akteuren bestehen, die Services anbieten und konsumieren. Solche Systeme sind typischerweise offenes und dynamisch veränderlich, was bedeutet, dass sie einer nicht zentral kontrollierbaren Evolution von Daten- und Servicemodellen unterliegen. Um die dadurch auftretenden Herausforderungen, wie zum Beispiel variierende Nutzeranforderungen, Verlässlichkeit der Services und Beherrschbarkeit des Gesamtsystems, zu lösen, erforschen die Projektpartner Mechanismen zur Laufzeit-Absicherung von systemweiten nicht-funktionalen Eigenschaften. Außerdem besteht ein Teil des Projektes darin, Technologien zur automatischen Verarbeitung formaler Daten-, Service- und Prozessbeschreibungen zu entwickeln, die auf nicht einheitlich standardisierten/ integrierten semantischen Modellen (top-down) basieren.

Im Projekt BIoTope beschäftigt sich das InES zusammen mit der TU Clausthal, der StoneOne AG und der Wolfsburg AG mit IT-Ökosystemen, also mit komplexen Softwaresystemen, die aus autonomen Akteuren bestehen, die Services anbieten und konsumieren. Solche Systeme sind typischerweise offenes und dynamisch veränderlich, was bedeutet, dass sie einer nicht zentral kontrollierbaren Evolution von Daten- und Servicemodellen unterliegen. Um die dadurch auftretenden Herausforderungen, wie zum Beispiel variierende Nutzeranforderungen, Verlässlichkeit der Services und Beherrschbarkeit des Gesamtsystems, zu lösen, erforschen die Projektpartner Mechanismen zur Laufzeit-Absicherung von systemweiten nicht-funktionalen Eigenschaften. Außerdem besteht ein Teil des Projektes darin, Technologien zur automatischen Verarbeitung formaler Daten-, Service- und Prozessbeschreibungen zu entwickeln, die auf nicht einheitlich standardisierten/ integrierten semantischen Modellen (top-down) basieren.

Die wissenschaftlichen Projektergebnisse sollen in zwei Use Cases in die Praxis überführt und so evaluiert werden, um ihre Anwendbarkeit sicherzustellen und gleichzeitig ein Beispiel für ein emergentes IT-Ökosystem zu schaffen.

Das Projekt, das zum 1. Juni 2019 gestartet ist und innerhalb von 36 Monaten abgeschlossen werden soll, wird im Rahmen des Förderprogramms „IKT 2020 – Forschung für Innovationen“ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Die Gesamtfördersumme beträgt 3 Mio. EUR; das InES erhält davon 644.474 EUR und forscht dementsprechend über die gesamte Laufzeit mit zwei Mitarbeitern an dem Projekt.